Alex Lépic: Lacroix und die stille Nacht von Montmartre

In Paris schneit es kurz vor Weihnachten. Kommissar Lacroix erinnert sich, dass dies das letzte Mal geschah, als er ein kleiner Junge war. Wie wunderschön muss das sein. Vor allem da wir aus gegebenen Gründen nicht reisen dürfen, freue ich mich um so mehr mit dem Kommissar über die schöne Stadt, überzogen mit Zuckerguss.

Leider ist Lacroixs Laune nicht die beste. Er langweilt sich sehr. Nichts los in seinem Revier.

Zufällig stößt er auf einen Artikel in der Zeitung. In Montmartre wurden jede Menge Lichterketten abmontiert. Er vermutet dahinter einen ausgeklügelten verbrecherischen Plan und bietet Kommissarin Rose Hilfe an. Sein Verdacht bestätigt sich, als noch mehr Verbrechen geschehen.

Die Presse, die ihn nur noch Maigret nennt, ist ihm hart auf den Fersen. Aber der Kommissar lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Besucht weiterhin Weinstuben und andere Stammlokale. Isst Unmengen an Fleischgerichten, was eine Vegetarierin wie ich wohl am besten einfach überliest.

Als dann noch eine berühmte Nonne verschwindet, die aus Afrika eingeladen die Messe am Heiligabend in Sacré-Cœur predigen soll, wird es Zeit den Fall zu lösen.

Das Buch vermittelt eine schöne Pariser Winter- und Weihnachtsstimmung. Der Fall ist interessant geschildert und führt zu einem lange zurückliegenden Verbrechen. Auch die Stimmung der PariserInnen ist gut herübergekommen. Vor allem die Ablehnung von Kitsch und Kommerz zur Weihnachtszeit.

Also Leute, falls ihr noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, …

Der Autor:

Alex Lépic ist ein Pseudonym von Alexander Oetker, der 1982 in Berlin geboren ist, als Schriftsteller und Journalist arbeitet, und dabei auch mehrere Jahre in Paris lebte.

  • Kampa Verlag
  • 208 Seiten
  • ISBN 9783311125174
  • 16,90 €

2 Kommentare zu „Alex Lépic: Lacroix und die stille Nacht von Montmartre“

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