David Lagercrantz: Der Mann aus dem Schatten

Ein Schiedsrichter wird in Stockholm nach einem Fußballspiel ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt auf den Vater eines der jugendlichen Spieler, der seinen Sohn ungerecht behandelt fand.

Der neue Polizeichef holt für diesen Fall zwei Außenseiter ins Team: die junge Polizistin Micaela Vargas, die in der Nachbarschaft des Verdächtigen wohnt und den Mann kennt, und den Psychologen Hans Rekke. Die beiden sind ein seltsames Team, Vargas aus dem Brennpunktviertel und Rekke, ein anerkannter Verhörspezialist aus der Oberschicht.

Micaela Vargas wird schnell klar, dass Hans Rekke unter schweren Depressionen leidet. Trotzdem arbeiten die beiden gut zusammen, obwohl Rekke für Micaela oft rätselhaft handelt. Nach und nach wird klar, dass hinter dem Mord mehr steckt als ein angetrunkener, enttäuschter Vater.

Die Geschichte spannt sich von Afghanistan über Moskau nach Schweden.

Während die Täter versuchen, mit allen Mitteln die Aufklärung des Falls zu verhindern, versucht Rekke, seiner Drogensucht zu entkommen.

Ein spannendes Duo hat der Autor hier erschaffen. Leider fand ich die Geschichte etwas verworren und langatmig. Aber das kann ja im nächsten Fall ganz anders werden.

Der Autor:

David Lagercrantz wurde 1962 in Solna, Schweden geboren. Er studierte Philosophie und Religionswissenschaften und arbeitete als Kriminalreporter bei der Tageszeitung Expressen. Er ist u.a. Autor der Folgeromane zur „Millennium“-Erfolgsreihe des verstorbenen Stieg Larsson

  • Heyne Verlag
  • 480 Seiten
  • ISBN 978-3453273290
  • 24 €

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