Hans Rosenfeldt: Wolfssommer

Die Polizistin Hanna lebt in dem schwedischen Ort Haparanda. Nicht nur die ständigen Hitzewallungen bringen sie aus der Fassung, auch sonst ist in ihrem Leben einiges aus den Fugen geraten. Ihr Mann zieht sich immer mehr von ihr zurück. Hat er ein Verhältnis? Sie selbst schläft schon länger mit ihrem Chef.

Als ein toter Wolf routinemäßig auf Vergiftung untersucht wird, entdeckt der Pathologe im Magen des toten Tieres Überreste eines Menschen. Was für eine Schlagzeile für die Medien: Wolf hat Mensch getötet. Um das zu verhindern, suchen Hanna und ihre Kollegen das einsame Gebiet nach einer angefressenen Leiche ab und werden fündig.

Leider bleibt es nicht der einzige Tote, denn eine große Menge an Geld und Drogen sind verschwunden, und skrupellose Gangster wollen ihr Eigentum zurück. Eine Killerin macht sich auf den Weg.

Ein junges Pärchen verfügt plötzlich über viel Geld, und ein ehemaliger Dealer möchte nochmal in das Geschäft einsteigen.

Während Hanna versucht, ihrem Mann wieder näher zu kommen, brechen alte Wunden auf. Ihre gemeinsame Tochter wurde im Alter von zwei Jahren entführt. Der Schmerz ist unerträglich.

Der Krimi ist absolut spannend. Ich habe nichts anderes erwartet, denn auch die anderen Bücher des Autoren sind einfach total gut gemacht. Vor allem die Figur Hanna gefällt mir sehr, eine tolle Frau in mittleren Jahren. Aber auch die anderen ProtagonistInnen sind mit psychologischem Gespür beschrieben.

Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Der Autor:

Hans Rosenfeldt, Jahrgang 1964, ist einer der angesehensten Drehbuchautoren Schwedens und Schöpfer der bislang erfolgreichsten skandinavischen Serie «Die Brücke», die in über 170 Ländern ausgestrahlt wurde und zahlreiche Preise erhielt. Als Teil des Autorenduos Hjorth & Rosenfeldt schrieb er sechs Kriminalromane der Sebastian-Bergman-Reihe.

  • Wunderlich Verlag
  • 480 Seiten
  • ISBN 978-3805200028
  • 22 €

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