Joël Dicker: Das Geheimnis von Zimmer 622

Der bekannte Buchautor Joël Dicker hat Liebeskummer und beschließt, sich eine Auszeit in dem schicken und bekannten Hotel Palace de Verbier zu gönnen. Aber anstatt sich zu entspannen, lernt er schon am ersten Tag die quirlige Engländerin Scarlett Leonas kennen, die ihn gleich in Beschlag nimmt. Ihr ist aufgefallen, dass es die Zimmernummern 621 und 621a gibt, aber nicht das Zimmer 622. Scarlett ködert Dicker mit der Aussicht auf spannenden Stoff für einen neuen Roman.

Schnell stellt sich heraus, dass in Zimmer 622 tatsächlich vor Jahren ein furchtbarer Mord passiert ist. Die Hotelleitung beschloss daraufhin die Zimmernummer zu ändern.

Es entspannt sich eine Geschichte um eine reiche Schweizer Bankiersfamilie. Von Intrigen, Liebe und Macht getrieben, fand einer von ihnen während des alljährlichen Treffens in Zimmer 622 des Luxushotels einen gewaltsamen Tod.

Was letztendlich passiert ist bleibt lange im Dunkeln. Kurz vor der erwarteten Lösung tut sich doch noch eine andere Möglichkeit auf. Die Ereignisse werden vor und zurückgespult. Eine andere Perspektive tut sich auf. Plötzlich werden alle Theorien wieder verworfen. Was für ein Labyrinth von Möglichkeiten!

Ich fand den Roman sehr amüsant und spannend. Der Autor manipuliert geschickt mal in die eine oder andere Richtung. Das macht unglaublich Spaß. Witzig finde ich auch die Idee, sich selbst zum Protagonisten zu machen. Auch sprachlich hat mir der Roman gut gefallen. Ein absolut empfehlenswerter Krimi mit vielen Überraschungen.

Der Autor:

Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Im Alter von 10 Jahren gründete er eine Zeitschrift, La Gazette des Animaux . Nach dem Abitur studierte er Jura.

  • Piper Verlag
  • 624 Seiten
  • ISBN: 978-3-492-07090-4
  • 25 €

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