Louise Penny: Totes Laub – Der elfte Fall für Gamache

Ein neunjähriger Junge verunglückt tödlich im idyllischem Dorf Three Pines. Der verunglückte Laurent Lepage ist eine kleine Nervensäge, aber ein Liebling von Armand Gamache, dem ehemaligen Inspector der Sûreté du Québec. Er hat sich mit seiner Frau endgültig in das kleine Dorf zurückgezogen.

Niemand ging auf Laurents Beschreibungen von riesigen Kanonen und Monstern im Wald ein, von denen er allen Erwachsenen im Bistro erzählte. Er hatte schon immer eine blühende Fantasie. Auch Gamache hält die Geschichten für erfunden. Trotzdem hat er Zweifel, dass der Junge wirklich bei einem Fahrradunfall gestorben ist.

Diese Zweifel erhärten sich, als im Wald eine riesige Kanone gefunden wird. Offensichtlich sollte der Standort geheim bleiben. Die Waffe wurde vor Jahren gebaut, um ganze Städte zu vernichten. Aber wie und warum steht sie in den Wäldern von Three Pines und wer hat den Jungen auf dem Gewissen?

Nicht nur seine NachfolgerInnen Isabelle Lacoste und Jean-Guy Beauvoir schalten sich ein, sondern auch der kanadische Geheimdienst.

Von Inspector Gamache kann ich nie genug bekommen. Er ist ein stiller Held, der es schafft, mich immer wieder zu überraschen. Die skurrilen Dorfbewohner von Three Pines begeistern mich zusätzlich. Allein die ‚herzliche Umgangssprache‘ der Einwohner ist bemerkenswert. Die Krimis von Louise Penny fallen positiv aus dem Rahmen und sind durchaus anspruchsvolle Kost mit hohem Suchtfaktor.

Die Autorin:

Louise Penny wurde 1958 in Toronto geboren. Nach dem Studium arbeitete sie als Rundfunkjournalistin und Moderatorin.

  • Kampa Verlag
  • 528 Seiten
  • ISBN 978 3 311 12032 2
  • 19,90 €

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