Simon Beckett: Leichenblässe

Das Buch ist zwar schon 2009 erschienen, aber ich habe im Zuge einer Neuerscheinung des Autors zusätzlich ein paar ältere Titel zu lesen bekommen. Und ich muss sagen: Beckett ist nicht umsonst ein Star unter den Krimischreiber*innen.

Der britische Pathologe David Hunter hat Schweres durchgemacht und versucht etwas Abstand zu gewinnen. Er besucht in den USA seinen ehemaligen Professor Tom Lieberman, der in Knoxville auf dem Gelände der Universität von Tennessee eine Bodyfarm betreibt. Dort werden Leichen auf einem Gelände in den unterschiedlichen Stadien des Verfalls beobachtet.

Die Polizei bittet Tom um Hilfe. Ein Mann ist in einer einsamen Hütte brutal ermordet worden. Die Spuren am Tatort passen nicht zusammen und ergeben kein Bild. Legt der Mörder absichtlich falsche Fährten? Ein bekannter Psychologe wird eingeschaltet, um ein Profil des Mörders zu erstellen. Als dieser spurlos verschwindet, nachdem er im Fernsehen sich überheblich über den Fall geäußert hat, entsteht immer mehr die Gewissheit, es mit einem hochintelligenten Täter zu tun zu haben.

Gegen seinen Willen wird David immer tiefer in den Fall hineingezogen. Sehr zum Missfallen der Polizei, für die er ein Ausländer ohne Befugnisse ist.

Das Ende ist atemberaubend spannend, ein richtiger Showdown.

Du merkst schon, das Buch hat mir gut gefallen. Beckett schreibt sehr flüssig und schafft es, die Spannung langsam zu steigern. Die Bodyfarm gibt es übrigens wirklich. Unglaublich, oder?

Der Autor:

Simon Beckett wurde 1960 in Sheffield, Großbritannien geboren. Nach einem Studium arbeitete als Hausmeister, Immobilienmakler und Journalist.

  • ‎Rowohlt Taschenbuch
  • 416 Seiten
  • ISBN ‎ 978-3499248597
  • 12 €

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