Jo Nesbø: Die Fährte

Es ist Sommer in Oslo und eine Serie von Banküberfällen erschüttert die Stadt. Es gibt keine Spuren, die Polizei tappt im Dunkeln.

Kommissar Harry Hole vermisst seine Lebensgefährtin, die in Moskau um das Sorgerecht für ihren Sohn kämpft. Wird sie es schaffen das Gericht zu überzeugen? Er hat seine Zweifel.

Doch viel Zeit zum Grübeln bleibt ihm nicht. Als bei einem Bankraub eine Angestellte kaltblütig erschossen wird, beginnt er zu ermitteln. Die Bedingungen sind deprimierend. Sein Vorgesetzter ist ein inkompetenter Angeber. Hole versucht aus dem Schussfeld zu bleiben. Dann wird seine ehemalige Geliebte in ihrer Wohnung erschossen. Sie hatte ihn am selben Abend zum Essen eingeladen und er hatte wie so oft zu viel getrunken. Seine Erinnerung ist vollständig im Alkoholnebel untergegangen. Zu seinem Pech hat er auch noch sein Handy bei ihr vergessen. Es wird schwierig für ihn, er verheimlicht den Besuch. Immerhin kommt er in puncto Banküberfall weiter. Die Spur führt nach Südamerika. Hole macht sich mit einer Kollegin auf den Weg, aber findet nur noch die Leiche des Verdächtigen.

Währenddessen gewinnt seine Lebensgefährtin ihren Prozess unerwartet. An sich ja erfreulich, aber: Steckt dahinter vielleicht ein mächtiger Krimineller, der ihn erpressen will?

Am Ende finden die verschiedenen Handlungsstränge alle zusammen. Wie immer genial komponiert. Nesbø ist für mich einer der Größten.

Ich habe hier noch ein anderes Buch des Autors vorgestellt.

Der Autor:

Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Er gehört zu den renommiertesten und erfolgreichsten Krimiautoren weltweit. Jo Nesbø lebt in Oslo.

  • Ullstein Verlag
  • 576 Seiten
  • ISBN 9783548061696
  • 12 €

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